Kopie des Clavichords im GNM Nürnberg (MIR 1061, Johann Heinrich Silbermann zugeschrieben)

Tastatur der Kopie des Silbermann-Clavichords
die Rosette des Silbermann-Clavichords
der Resonanzboden mit dem Steg, den Stimmwirbeln und der Rosette
die Tastatur mit den geschnitzten Hintertasten
die Rosette
Ausschnitt der Kopie des Silbermann-Clavichords
die Kopie des Silbermann-Clavichords

Das originale Clavichord im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg wird zusammen mit vier anderen identischen Clavichorden in Museen in Berlin, Wien und Paris, seit einigen Jahrzehnten Johann Heinrich Silbermann zugeschrieben. Diese Zuschreibung, die sich allein auf die Übereinstimmung der Rosette mit einem von Johann Heinrich Silbermann signierten Spinett stützt, wird seit einigen Jahren von Clavichord-Experten angezweifelt. Eine genaue Untersuchung und Gegenüberstellung der fünf unsignierten Clavichorde mit dem einzigen erhaltenen signierten Johann-Heinrich-Silbermann-Clavichord steht noch aus.

Das Instrument hat ein Nussbaumgehäuse, einen Fünf-Oktaven-Umfang und eine Flechtdämpfung.

Fotos während des Bauprozesses

  • die Resonanzbodenberippung
  • vor dem Aufsägen der Tastatur
  • der Waagebalken auf dem Unterboden
  • der Unterboden noch ohne Waagebalken
  •  Die Innenkonstruktion
  • die Konstruktion noch ohne Waagebalken
  • die Innenkonstruktion
  • Schwalbenschwanzverbindung
  • Schwalbenschwanzverbindung rechts der Klaviatur
  • Dammkonstruktion