Cristofori-Hammerflügel mit größerem Tonumfang GG - d3

Gesamtansicht des 2015 fertiggestellten Cristofori-Hammerfügels
Tastatur, Auslösung und Fänger
Mechanik des 2015 fertiggestellten Cristofori-Hammerflügels mit grö0erem Umfang
handgeschmiedetes Schloss
Signatur auf dem Hammerstuhl
Tastatur und Vorsatzbrett

Mit diesem 2015 fertiggestellten Cristofori-Hammerflügel, der einen Tonumfang von GG - d3 besitzt, habe ich den Wunsch des Auftraggebers (eines Musikers) nach einem größeren Tonumfang erfüllt. Durch die von Cristofori erhaltenen Instrumente und Dokumente wissen wir, dass seine Tastaturen im Diskant nicht über den Ton c3 hinausgingen, im Bass aber bis zum Ton GG und FF reichten. Die Anzahl der Tasten für den Umfang GG - d3 (chromatisch) entspricht der Tastenanzahl des originalen Tastenumfanges FF, GG, AA - c3 des Cristofori-Hammerfügels von 1720 im Metropolitan Museum of Art in New York. Der Stimmstockstegverlauf orientiert sich an dem Cristofori-Hammerflügel von 1722 im Museo degli Strumenti Musicali in Rom. Alles andere (Saitenlängen, Gehäuse- und Innenkonstruktion sowie die Mechanik) sind vom Cristofori-Hammerflügel von 1726 im Grassi-Museum in Leipzig kopiert. Das Saitenmaterial und die Saitenstärken entsprechen denjenigen, die ich auch für die Cristofori-Kopien mit 4-Oktaven-Umfang gewählt habe.

Fotos während des Bauprozesses

  • geschmiedete Nägel für das Befestigen der Innenkonstruktion
  • Detail der Unterseite des Stimmstocks mit dem Stimmstocksteg
  • Damm, Stimmstock und Stimmstockspreizen
  • doppelte Hohlwandkonstruktion
  • doppelte Hohlwandkonstruktion
  • Sägeschnitte, mit deren Hilfe die Hohlwand gebogen wurde
  • Innenkonstruktion
  • Innenkonstruktion
  • Innenkonstruktion
  • Resonanzbodenberippung
  • Verzahnung der Anhangplatte vor dem Verleimen
  • Verzahnung der Anhangplatte nach dem Verleimen
  • Modell der Cristofori-Mechanik von 1726